Übersicht über unsere vergangenen Events:

Zartheit & Substanz

Drei Künstlerinnen – drei Handschriften – drei Perspektiven auf Material, Form und Ausdruck

In der Galerie des Puchheimer Kulturcentrums PUC, Oskar-Maria-Graf-Straße 2, begegnen sich in der Ausstellung „Zartheit & Substanz“ drei Künstlerinnen, deren Werke unterschiedlicher kaum sein könnten – und die gerade dadurch einen spannenden Dialog entstehen lassen. Die Ausstellung vereint Papierkunst, abstrakte Malerei und figurative Bildhauerei zu einer vielschichtigen Auseinandersetzung mit Wahrnehmung, Materialität und menschlicher Erfahrung.

Die Galerie im Puchheimer Kulturcentrum PUC bietet als etablierter Kulturort im Münchner Westen einen inspirierenden Rahmen für zeitgenössische Kunst und kulturellen Austausch.

Drei Künstlerinnen – drei künstlerische Welten

Michaela Miller – Poesie des Papiers

Für Michaela ist Papier weit mehr als ein Werkstoff. Durch Knicken, Reißen, Falten, Formen und Verkleben verwandelt sie das fragile Material in lichtdurchlässige Objekte voller Leichtigkeit und Ausdruckskraft. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Skulptur und Installation und entfalten eine besondere Wirkung im Zusammenspiel von Licht und Schatten. Aus dem scheinbar Einfachen entstehen poetische Werke, die Zartheit und Stärke zugleich verkörpern.

Barazol – Freiheit der abstrakten Malerei

Barbara arbeitet intuitiv und experimentierfreudig. Ihre abstrakten Kompositionen eröffnen Freiräume für eigene Wahrnehmungen und Emotionen. Mit vielfältigen Techniken und ungewöhnlichen Materialien entstehen Werke, die Balance, Ruhe und innere Klarheit ausstrahlen. Ihre Kunst lädt dazu ein, jenseits des Sichtbaren zu entdecken, was sich erst im persönlichen Erleben offenbart. Für die Künstlerin ist Malerei zugleich Ausdruck, Reflexion und ein Prozess der inneren Heilung.

Rita Kappl – die Bildhauerin – Menschliche Präsenz in Ton und Bronze

Ausgebildet an der Akademie der Bildenden Künste München widmet sich die dritte Künstlerin seit vielen Jahren der figurativen Plastik. Ihre Skulpturen und Büsten entstehen überwiegend in Ton und werden teilweise in Bronze gegossen. Im Mittelpunkt steht der Mensch – seine Haltung, sein Ausdruck und seine Präsenz. Die Werke verbinden handwerkliche Präzision mit lebendiger Beobachtung und verleihen dem Material eine eindrucksvolle Ausdruckskraft.

Begegnung von Zartheit und Substanz

Die Ausstellung bringt drei künstlerische Positionen zusammen, die auf unterschiedliche Weise mit Material und Form umgehen. Papier begegnet Farbe, Farbe trifft auf plastische Form. Die Besucherinnen und Besucher erleben die Leichtigkeit transparenter Papierarbeiten, die Offenheit abstrakter Bildwelten und die körperliche Präsenz skulpturaler Werke.

Vielfalt³

Verwandlung

Meditative Kalligrafie

Winter

Pep-Ups & SWIPE

Unter dem Pseudonym Coriander Pinxit verwandelt der Münchner Künstler und Autor Martin Arz Vergangenes in Gegenwärtiges. Seine beiden Serien Pep-ups und SWIPE verbindet der spielerische, zugleich kritische Umgang mit Bildern und Bedeutungen. In den Pep-ups erweckt Arz vergessene Gemälde aus Flohmärkten zu neuem Leben. Mit feiner Ironie fügt er Tiere oder Menschen in alte Bildwelten ein und schafft so surreale, humorvolle Szenen zwischen Nostalgie und Neuanfang.
Die SWIPE-Serie führt diesen Dialog mit der Kunstgeschichte in die digitale Gegenwart: KI-generierte Porträts nach alten Meistern, in Öl gemalt und mit dem Schriftzug »SWIPE« überarbeitet, reflektieren den Einfluss künstlicher Intelligenz und Selbstinszenierung.
Beide Werkreihen zeigen: Kunst ist Transformation – und jedes Bild kann eine zweite Chance bekommen. Eine Ausstellung über Transformation, Zeit und die Kunst, Dinge neu zu sehen. Um Malerei und Schreiben zu trennen, signiert Arz seine Gemälde mit dem Pseudonym Coriander Pinxit.
Als echtes Multitalent präsentiert Arz am Vernissageabend zudem eine Lesung aus seinem neuen Krimi »Der Kraken«, der Ende Oktober erscheint.